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Oct 29 2006 by tobs

Können wir da nicht einfach ein großes Image benutzen?

Designer sind Designer, oder? Wer einen Flyer machen kann, der kann auch eine Website designen. Und technische Zeichner arbeiten ja auch viel mit Photoshop, die können das eigentlich auch.

Oder nicht? Gerade große Firmen, in denen die Designabteilung in einer ganz anderen Etage als die Technik sitzt stellen schon mal einen Designer ein, weil sein Portfolio schön bunt ist. Oder weil er große Namen in seinen Referenzen stehen hat. Letzte Woche hat mir in der Raucherecke eine Designpraktikantin erzählt, dass sie eine Teaserimage fürs Web machen sollte und das ja ganz schön anstrengend ist. Da muß man ja auf den MILIMETER genau arbeiten.

Gut, das ist nicht ihre schuld, dass sie schlecht eingearbeitet wurde. Aber oft genug bekommt man einen Entwurf, der zwar wahnsinnig hübsch ist, aber im Browser halt nicht so richtig funktioniert. Am besten, wir lassen beim Start ein Popup aufgehen, dann haben wir feste Fensterbreiten und da verwenden wir dann nur diese neue tolle Schrift, die letzte Woche im Fontshop rausgekommen ist.

Ok, das ist jetzt alles ein bißchen überzogen und eigentlich wollte ich statt mich auszukotzen nur den Artikel Paper and Pixels bei fadtastic verlinken.

In dem geht es um die grundlegenden Unterschiede zwischen Print- und Webdesign. Da könnte man noch einiges ergänzen und das lesen jetzt sowieso nur wieder die Leute, denen das schon klar ist. Aber wenn man sich selber die Unterschiede klar macht, dann kann man das Thema vielleicht auch besser an den Printdesigner bringen.


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